14.11.2011

NICHTS

seit Ostern durchdringt sie mich Tropfenweise,
diese Qualtität, bis an der Punkt der tiefen Erkenntnis, JETZT

Viele Jahre bin ich durch die Stadt gegangen, über die Baustellen, und ich habe in mir gesagt: Mein Gott, wie sollen wir es jemals schaffen, diese ganze Manifestation wieder aufzulösen ??, diese Bollwerke von Beton in der Erde, die den Fluss des Lebens blockieren, alles was wir so dicht über die Erde gelegt haben, dass sie kaum noch atmet, woran wir selbst ersticken ??

Nichts

ja, ich habe immer irgendwie diese Antwort gehört, Nichts.
Habe mich hilflos und machtlos gefühlt, tatenlos zusehen zu müssen.

In dieser Zeit
konnte ich den Inhalt der Antwort mit meinem Verstand nicht begreifen.
Mein Herz war zu verletzt, um sich für die Wahrheit zu öffnen.

Nichts- diese formlose Form kosmischer Energie,
aus der alles erschaffen wird,
für mich ist sie eins mit Shakti,
ist sie eine Ausprägung von Shakti,
der weiblichen Schöpferkraft.
Über die ganze Zeit, in der das männliche Prinzip vorgeherrscht hat, hat sie sich in der Welt und in uns so zuückgezogen, dass wir sie eben für nichts halten.

Nicht vorhanden, nichts wert.

Sie ist der größte Reichtum, der uns Menschen auf dieser Erde zur Verfügung steht - Raum - Erfahrungsraum, Schöpfungsraum.


Sind wir er-schöpft, dann haben wir keinen Raum mehr, dann haben wir AKUTEN NICHTSMANGEL.
Wir denken, wir brauchen irgendetwas, Eisen, Vitamin C,...
Wir brauchen NICHTS.

Da hilft nur Loslassen, sich fallen lassen, ins Nichts.


Beim letzten Kali-Shakti-Feuer am 11.11. habe ich es begriffen,
denn das Nichts war so dicht, ich konnte es mit den Händen fassen.

Ich nehme dieses Nichts in mich auf.
Ich nehme es in die Hände
Ich schiebe es durch die Manifestation
und es bleibt NICHTS übrig.


Om Shakti Jay Jay JAY !

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